Das Weltall be-greifen

Sapere aude! „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“, ist gut.
Wir sagen aber auch:

Facere aude! Habe Mut, etwas selbst zu machen, es anzupacken, zu experimentieren, etwas auszuprobieren, zu scheitern, und dann weiterzumachen. In diesem Sinne setzen euch die Workshops ans Steuer. Los geht’s!

Wann und für wen gibt es Workshops?

Im Prinzip können wir Workshops für jede Gruppe (Alter, Niveau) abgestimmt auf Ihre Wünsche konzipieren. Gerade in der Anfangszeit des neu gegründeten Planetariums müssen wir uns jedoch auf einige wenige Formate vor allem für die Grundschule konzentrieren. Die hier aufgelisteten Workshops können individuell für Ihre Gruppe angepasst werden, so dass auch für Kitas und bis zur 6./7. Klasse etwas dabei wäre.

Die Workshops sind jeweils gekoppelt an den Besuch einer regulären vormittäglichen Planetariumsvorstellung, die üblicherweise am Anfang steht (ca. 75 Minuten). Nach einer 20- bis 30-minütigen Pause (in Absprache mit Ihnen) folgt der Workshopteil (ca. 60-90 Min.). Insgesamt kommt man so auf ein Vormittagsprogramm (Mo-Fr) von rund 3 Stunden Dauer.

Die Preise für die Workshops sind abhängig von Thema und Alter und orientieren sich an den Kosten einer Planetariumsvorstellung zzgl. Materialkosten.

Während wir bei den Planetariumsführungen auf einen Mindestsatz achten müssen, können bei den Workshops sinnvollerweise nicht zu große Gruppen gleichzeitig aktiv sein. Eine ideale Größe liegt bei 15-20 Kindern; im Ausnahmefall können bis zu 25 möglich sein (abhängig vom gewählten Thema).
Durchschnittlich liegt der Preis pro Kind für den etwa dreistündigen Vormittag oder MIttag (Planetarium + Workshop) bei rund 10. Wir erstellen Ihnen jeweils ein individuelles Angebot.
Für den Mindestbetrag rechnen wir mit 15 Kindern, also mindestens 150 Euro insgesamt, und empfehlen wie gesagt eine Höchst-Teilnehmerzahl von nicht (wesentlich) mehr als 20.

Buchung eines Workshops

Vorgehensweise: Sie buchen regulär einen Schulbesuch (oder Kitabesuch) am Vormittag im Planetarium. Im Bestellvorgang können Sie einen optionalen Workshop mit hinzuwählen. Die Buchung erfolgt ausschließlich per Mail bitte über buchung@planet-ka.de
Auch können Sie erstmal nur das Planetarium buchen, und den Workshop optional später noch hinzuwählen (sofern der Termin im Anschluss noch frei ist)

Workshop-Themen zur Auswahl

Thema 1: Sonne, Erde, Mond

Wie entstehen die Tages- und Jahreszeiten, wie die Mondphasen, wie Sonnen- und Mondfinsternisse? Warum zeigt uns der Mond immer nur eine Seite und wandelt trotzdem täglich seine Gestalt? Warum steht der Vollmond manchmal ganz tief (im Sommer) und manchmal ganz hoch am Himmel (im Winter)?

Und was passiert bei einer Sonnen- und Mondfinsternis? Warum hat das etwas mit Neumond und Vollmond zu tun? Warum gibt es nicht bei jedem Neu- oder Vollmond eine Finsternis?

Zur Lösung beider Rätsel sind Beweglichkeit und Erfindungsgeist gefragt.

Zum Abschluss werfen wir – je nach Wetterlage – noch einen Blick durch ein Fernrohr auf Sonne oder Mond (und hier ggf. ein Modell). Was gibt es dort zu sehen? Was bedeuten die schwarzen Flecken auf der Sonne? Und warum hat der Mond so viele Krater, viel mehr als die Erde?

Thema 2: Der Tanz der Planeten

Wie viele Planeten gibt es? Wie sehen sie aus, wie groß sind sie, und was ist bei ihnen ähnlich und wo unterscheiden sie sich? Wie schwer seid ihr auf dem Mond, dem Mars oder beim Jupiter? Wir lernen die Planeten, ihre Reihenfolge und Größe kennen, lernen, wann und wo man sie am Abendhimmel sieht und wie man sie von den Sternen unterscheiden kann.

Schließlich bastelt und malt ihr ein Mobile, mit dem ihr die Planeten immer tanzend vor Augen behaltet!

[Derzeit noch in Vorbereitung: Wir versuchen alsdann ihre seltsamen Schleifenbewegungen am Himmel zu verstehen, indem wir selbst in die Rolle der Planeten schlüpfen. Zum Abschluss gibt es einen wilden Planetentanz, wo ihr herumflitzt wie der schnelle Merkur, rot im Gesicht werdet wie Mars und den Hula-Hoop-Ring schwingt wie Saturn.]

Danach werdet ihr die Planeten bestimmt so schnell nicht wieder vergessen!

Thema 3: Mein erstes Sternbildbuch / Meine erste Sternkarte

Was sind eigentlich Sternbilder? Warum gibt es sie und warum haben sie so komische Namen? Wusstet ihr, dass es sogar ein Sternbild „Luftpumpe“ am Himmel gibt!? Praktisch, nicht wahr? Falls ihr mal mit dem Fahrrad auf der Milchstraße einen Platten habt…

Wir merken uns drei, vier wichtige Sternbilder am Himmel, lernen, wo wir sie finden können. Nebenher erfahrt ihr, wie man sich anhand der Sterne auch ohne Kompass zurechtfinden kann.

Wenn ihr das drauf habt, kann das lustige Sternbild-Raten kommen.

Schließlich sucht ihr euch euer persönliches Lieblingssternbild aus und malt eure eigene Sternkarte, die in der Nacht leuchtet. Fast so schön wie mit echten Sternen!

Für die etwas größeren Kinder (ab etwa 3. Kl.) bieten wir statt der Mal-Übung das Basteln einer drehbaren Sternkarte an: Wir erklären und üben zunächst, wie so eine sog. „drehbare Sternkarte“ funktioniert — und danach macht ihr eure eigene, die ihr mit nach Hause nehmen und jeden Abend das ganze Jahr über nutzen könnt, um den Lauf der Sternbilder am Himmel zu folgen und noch mehr Sternbilder kennen zu lernen.